Technik

Historisches Filmmaterial auf digitalen Medien

Schmalfilme können bis zu 80 Jahre alt sein und je nach Lagerung und dem ursprünglich verwendeten Filmmaterial muss man damit rechnen, dass die belichtete Filmoberfläche früher oder später Verfallserscheinungen unterliegt. Auch Videofilme, die allesamt auf Magnetbändern aufgezeichnet wurden sind mittlerweile bis zu 30 Jahre alt und verlieren mit jedem Jahr an Signalstärke. Bewahren Sie Ihre Filmerinnerungen daher vor dem Untergang, indem Sie die Filme professionell digitalisieren lassen. Digitales Material lässt sich beliebig oft umkopieren und daher dauerhaft sichern. Neben der Ausfallsicherheit ist auch die Vorführung eines Filmes von einem Digitalmedium meist einfacher (ohne lauten Filmprojektor und unhandlicher Leinwand) und DVDs, Blurays oder USB-Datenträger lassen sich außerdem viel einfacher verschenken bzw. weitergeben. Es existieren zur Zeit sehr große Qualitätsunterschiede bei den technischen Verfahren der am Markt vertretenen Filmtransfer-Anbietern. Wir bieten auf Anfrage kostenlose Gratis-Digitalisierungen an, vergleichen Sie unsere Ergebnisse mit denen unserer Konkurrenten und entscheiden Sie selbst. Für die bestmögliche Filmabtastung behandeln wir jeden einzelnen Auftrag individuell und sind bemüht in Ihrem Sinne mit großer Sorgfalt stets das Beste aus Ihrem wertvollen Filmmaterial herauszuholen.

Digitalisierung & Restauration

Seit der Entwicklung von Fernsehen und Computer wurden eine große Vielfalt von Methoden, Techniken und Geräten entwickelt, um den Filmtransfer von der analogen in die digitale Welt zu perfektionieren. Die Digitalisierung von chemischem Film (Telecine) ist sowohl technisch als auch handwerklich eine Herausforderung, der nur mit hochklassigen Industriekameras und sehr viel bildgestalterischer Erfahrung begegnet werden kann. Die fortschrittlichste Methode ist dabei die Abtastung jedes einzelnen Filmbildes (18 oder 24 Bilder/s) vor einer möglichst homogenen Hintergrundbeleuchtung mit einer hochauflösenden digitalen Vollbildkamera. Ziel ist neben der bestmöglichen Übertragung der Bildinformation die ideale Feinjustierung des abzutastenden Kontrastumfanges. Da Filmmaterial wesentlich mehr Helligkeitsabstufungen aufzeichnen kann, als die meisten elektronischen Bildschirme und Fernseher muss für jeden Film individuell der optimale Helligkeitsbereich ausgewählt werden. Dabei wird stets ein guter Kompromiss zwischen sehr hellen und sehr dunklen Szenen angestrebt, so dass der Gesamteindruck letztlich möglichst homogen ist. Außerdem wird für jeden Film der korrekte Weißabgleich und eine natürliche Farbsättigung herausgearbeitet, damit der digitalisierte Film letztlich originalgetreu wiedergegeben werden kann. Mit modernsten Bildanalyse-Algorithmen aus der VisualEffects-Technik wird der Film nach der Rohdigitalisierung bei Bedarf professionell restauriert. Persistente Schäden und Verunreinigungen, die nicht durch physische Reinigung oder Nass-Digitalsierung entfernt werden können, können so aus dem Bild herausgerechnet werden. Horizontale und vertikale Bildlaufschwankungen oder stark zitternde Aufnahmen werden stabilisiert und verwandeln verwackelte Hobbyaufnahmen in ruhige Schwenks, bei denen man die aufgenommenen Personen und Stimmungen besser erkennen kann.